Auszeichnung Heimwerker Praxis (G1200)

STROM "TO GO"

 

Eine Anschlussmöglichkeit ans Stromnetz gibt es in Deutschland fast überall – aber eben nur fast. Sei es auf dem Garagenhof oder im Schrebergarten, es gibt immer noch „weiße Flecken“ auf der Karte, wo es keinen Strom gibt. Wer hier elektrische Geräte betreiben will oder muss, braucht Alternativen wie den Magira G1200 von Batterium.


Da moderne Geräte meist sehr empfindlich auf Stromschwankungen reagieren, empfiehlt sich die Anschaffung eines sogenannten Inverters. Dieser Generatorentyp liefert auch bei Drehzahlschwankungen des Motors einen konstanten Strom. Damit lassen sich sogar empfindliche Geräte wie ein Laptop oder ein Tablet-PC betreiben.


Ausstattung

Der Magira G1200 ist ein solcher Inverter. Der Generator wird von einem 60 cm³ großen Viertaktmotor angetrieben. Der Motor wird mit Super-Kraftstoff betrieben, verträgt aber auch E10-Kraftstoff. Eine Tankfüllung von ca. 3,5 l reicht für ca. 5 Betriebsstunden unter Volllast. Gestartet wird der Motor per Startseil. Wartungsrelevante Bauteile wie Luftfilter und Zündkerze befinden sich hinter zwei Wartungsklappen. Zur Stromabgabe stehen eine 230-V-Schuko-Steckdose und ein 12-V-Anschluss zur Verfügung. Für diesen Anschluss liegt auch ein entsprechendes Kabel bei. Außerdem gibt es noch eine USB-Ladesteckdose. Mit einem Gewicht von ca. 15 kg ist der Generator leicht zu transportieren. Alle wichtigen Daten wie Abgabeleistung, Betriebsstunden und Kraftstoffmenge im Tank werden auf dem kleinen LED-Display angezeigt.


Im Einsatz

Bevor der Magira zum Einsatz kommt, haben wir den Ölstand geprüft und getankt. Dann wird die Belüftung im Tankdeckel geöffnet, der griffige Benzinhahn geöffnet und der Motor per Startseil gestartet. Das Testgerät springt warm und kalt spätestens beim zweiten Zug am Seil an. Schon nach wenigen Sekunden kann der Choke herausgenommen werden und der Motor läuft rund. Wir haben den Generator mit verschiedenen Verbrauchern betrieben, unter anderem mit einem Schleifer knapp an der Belastungsgrenze, und sind mit den Ergebnissen echt zufrieden. Wird der Generator überlastet, löst eine Schutzschaltung aus, die die Stromzufuhr zur Steckdose unterbricht. Nach einigen Minuten Wartezeit kann der Generator wieder normal genutzt werden. Was uns ein wenig gestört hat, ist das kleine Display, das je nach Blickwinkel und Lichteinfall schlecht ablesbar ist.


Fazit

Der Magira G1200 konnte uns im Test voll überzeugen. Er springt leicht an, ist zwar vernehmbar, jedoch nicht zu laut und produziert „sauberen“ Strom, so dass auch empfindliche Geräte betrieben werden können. Wer mehr als die Dauerabgabeleistung von 1,1 kW (kurzzeitige max. Leis-tung 1,2 kW) benötigt, der kann auf die größeren Geräte der Marke zurückgreifen, die über Leistungen bis zu 6,3 kW verfügen.


g1200_testbericht